Ein Sprung ins Fitnessleben

Die Sonne senkt sich hinter den Häusern von Bergheim, taucht die Straßen in ein sanftes Abendlicht. Patric, Anfang 50, der bei uns in der IT arbeitet, verschwindet hinter der Glastür eines modernen Fitnessstudios. Er ist nicht allein – Menschen eilen nach einem langen Arbeitstag herbei, die Sportschuhe bereits geschnürt. Was bringt jemanden wie ihn dazu, sich nach Stunden am Schreibtisch freiwillig auf dem Laufband zu quälen? 

„Ich hatte vielleicht ein paar Kilo zu viel und Schmerzen im Rücken“, erzählt Patric offen. „Der Büroalltag tut dem Wohlsein nicht gut, und ich wusste, ich musste etwas ändern.“ Die Motivation, die Urban Sports als Corporate Benefit bot, war für ihn unschlagbar. Immerhin beginnt der günstigste Tarif mit einem Beitrag von – kein Spaß – 0 Euro im Monat. Der Arbeitgeber zahlt. Einer der größten Vorteile abseits des günstigen Preises: Die Mitgliedschaft ermöglicht Zugang zu einer breiten Palette an sportlichen Aktivitäten, von Schwimmbädern über Fitnessstudios bis hin zu Tennisplätzen.

Als Patric zum ersten Mal davon hörte, war er überrascht. „Das Angebot für den Preis war unschlagbar. Die Möglichkeiten würde ich mir sonst mit einzelnen Abos nicht gönnen.“ Allein das lokale Fitnessstudio kostet 40 Euro im Monat. Mit Urban Sports kann er für weniger Geld viel mehr erleben.

Beim ersten Besuch eines Schwimmbads fiel ihm sofort die nahtlose Integration auf. „Bis auf den Check-in am Eingang sind die Besuche ganz normal. Mich unterscheidet nichts von den anderen Besuchern.“ Dieser unkomplizierte Zugang zu vielfältigen Sportangeboten gibt ihm die Freiheit, ohne großen Aufwand aktiv zu werden.

Ein typischer Tag bei Urban Sports beginnt für Patric nach Feierabend. Heute steht das Fitnessstudio auf dem Plan. Der Eingang ist modern gestaltet, mit einem freundlichen Empfang. Das Piepen der Check-in-Pins und das rhythmische Klirren der Gewichte sind die Hintergrundmusik, die ihn begrüßt. „Ich versuche, regelmäßig zu gehen, besonders im Winter“, erzählt er. Der Sommer zieht ihn jedoch eher auf den Tennisplatz als ins Studio. Dennoch hat Urban Sports seine Fitnessroutine spürbar verändert. „Ich merke, dass ich Muskeln habe. Meine Grundhaltung hat sich gestrafft, auch wenn ich nicht Gerätepumpen mache.“

Herausforderungen? „Keine“, sagt Patric und lacht. „Mittlerweile lässt sich die Drehtür am Eingang über die App öffnen. Total einfach.“ Sein sportliches Highlight: „Ein fetter Muskelkater im Bauch.“ Solche Momente sind es, die ihn immer wieder zurückkommen lassen. „Ich gehe meist alleine zum Sport, treffe aber auch schon mal Bekannte“, sagt er.

Patrics Fazit ist klar: Urban Sports habe sein Wohlbefinden positiv beeinflusst. Die Vielseitigkeit des Angebots habe ihm geholfen, einen aktiveren Lebensstil zu führen. „Es ist so einfach. Und der Erfolg stellt sich von alleine ein, wenn man dann endlich mal gestartet hat.“

In den Fotos, die Patric gemacht hat, sieht man ihn erschöpft, aber zufrieden. „Du siehst das Fitnessstudio und einen erschöpften Patric“, sagt er lachend. Doch diese Bilder erzählen eine tiefere Geschichte – die eines Mannes, der die Initiative ergriffen hat, um seine Gesundheit und Fitness zu verbessern, unterstützt von einem vielseitigen und zugänglichen Sportangebot.

Die Sonne ist längst untergegangen, als Patric das Fitnessstudio verlässt. Die Straßen von Bergheim sind jetzt belebt mit Menschen, die wie er nach einem erfüllenden Tag nach Hause gehen. Die Entscheidung, Urban Sports zu nutzen, war für ihn ein Wendepunkt. Ein einfacher Schritt, der sein Leben in vielerlei Hinsicht bereichert hat.

Die außerklinische Intensivpflege ist ein spezialisiertes Gebiet, das weit über das traditionelle Bild der Krankenpflege hinausgeht. Hier spielen Pflegefachkräfte eine zentrale Rolle in der Versorgung kranker Patient*innen abseits des Krankenhausalltags.  

Diese Fachkräfte bringen nicht nur ein tiefes Fachwissen mit, sondern auch viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um komplexe Aufgaben wie die Überwachung lebenserhaltender Systeme und die Medikamentengabe meistern zu können.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf das Berufsbild der Pflegefachkraft in der außerklinischen Intensivpflege und beleuchten die Vorzüge dieser besonderen Art der Pflege.

Außerklinische Intensivpflegerin mit Patientin am Bett

Inhalt

Voraussetzungen für die Arbeit in der außerklinischen Intensivpflege

Damit du in der außerklinischen Intensivpflege tätig sein kannst, gibt es verschiedene Voraussetzungen, die du je nach Unternehmen/Einsatzort erfüllen musst. Eine generalistische Pflegeausbildung oder ein Berufsabschluss in der Gesundheits- bzw. Altenpflege oder Kinderkrankenpflege ist dabei die grundlegende Basis.

Zudem ist ein „Basiskurs für außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege“  erforderlich. In diesem Kurs werden Kenntnisse zu Themen wie Beatmung, Trachealkanülenmanagement, Sekretmanagement und Notfallmanagement vermittelt.

Möchtest du deine Kenntnisse vertiefen und dich auf speziellere Aufgabenbereiche in der außerklinischen Intensivpflege spezialisieren, ist auch  eine zusätzliche 2-jährige Weiterbildung (einschließlich Heimbeatmung) möglich. Mit dieser Weiterbildung kannst du auch im stationären Bereich, z.B. auf der Intensivstation arbeiten. .

➥ Du hast bereits eine 3-jährige Pflegeausbildung abgeschlossen und einen Basiskurs für außerklinische Intensiv- und Beatmungspflege oder Berufserfahrung in der Beatmungspflege ? Jetzt unsere Jobangebote entdecken und bei uns in der außerklinischen Intensivpflege starten. Wenn der Basiskurs fehlt, kannst du bei uns trotzdem anfangen und wir unterstützen dich beim Absolvieren des Kurses.

Aufgaben in der außerklinischen Intensivpflege 

Als  Fachkraft für außerklinische Intensivpflege besteht dein Tätigkeitsfeld die umfassende Versorgung von Patient*innen, die intensivpflegerische Betreuung benötigen. Je nach Arbeitgeber*in können sich die Aufgaben im Detail unterscheiden:

Die Aufgaben im Überblick:

  • Kontinuierliche Überwachung der Vitalfunktionen
  • Notfallmanagement und Durchführung von Reanimationsmaßnahmen
  • Wechseln von Verbänden und Kanülen unter ärztlichem Auftrag
  • Verabreichung von Medikamenten und flüssiger Nahrung
  • Handhabung und Pflege von medizinischen Geräten wie Beatmungsmaschinen
  • Pflege von Magensonden
  • Absaugen von Atemwegssekreten
  • Verabreichung von intramuskulären und subkutanen Injektionen
  • Unterstützung bei Körperpflege und Mobilität

Jetzt auch unseren Podcast über den Job als Intensivpflegekraft entdecken und von Intensivpflegerin Maria erfahren, was ihren Job so besonders macht!

Welche Möglichkeiten gibt es für den Arbeitsort in der außerklinischen Intensivpflege?

In der außerklinischen Intensivpflege gibt es für dich je nach Unternehmen verschiedene Arbeitsorte:

  1. Im Zuhause der Pflegebedürftigen: Der Haupteinsatzort ist oft der private Haushalt der Patient*innen, wo du durch die 1:1-Betreuung eine intensive und individuelle Pflege gewährleisten kannst.
  2. Intensivpflege-WGs: Eine weitere Option sind Pflege-Wohngemeinschaften (Pflege-WGs). Hier unterstützt du Menschen mit einem hohen Pflegebedarf in einer gemeinschaftlichen Wohnform. Das ermöglicht den Bewohner*innen nicht nur eine umfassende Pflege, sondern auch ein soziales Miteinander.
  3. Als Springer den Arbeitsort variieren: Pflegefachkräfte haben auch die Möglichkeit als Springer zu arbeiten und in verschiedenen Intensivpflege-WGs eingesetzt zu werden, je nach Bedarf der jeweiligen Einrichtung. Diese Flexibilität ermöglicht es dir, deine Erfahrungen und Kenntnisse in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen einzubringen.
  4. Pflegeheime: Außerklinische Intensivpflege findet auch in Pflegeheimen – oder einrichtungen statt.

➥ Bei uns hast du die Möglichkeit, sowohl fest in Intensivpflege-WGs als auch als Springer zu arbeiten und so deinen Arbeitsort je nach Belieben zu variieren. Entdecke unsere Jobangebote und werde Carefluencer!

Die Vorteile in  außerklinischen Intensivpflege WGs  zu arbeiten

Die Arbeit als Pflegefachkraft in einer Wohngemeinschaft für außerklinische Intensivpflege bietet vielfältige Vorteile für Pfleger*innen und Patient*innen:

  • Persönlicher Beziehungsaufbau: Die Möglichkeit, intensive und persönliche Beziehungen zu Patient*innen und deren Familien aufzubauen.
  • 1:3-Betreuungsmodell: Ermöglicht eine tiefgreifende und individuelle Pflege durch die vollständige Konzentration auf eine kleine Anzahl an pflegebedürftigen Personen.
  • Planbare Arbeitszeiten: Durch das Zweischicht-System, das Tag- und Nachtschichten umfasst, ist eine kontinuierliche und weniger stressige Versorgung von Patient*innen möglich.
  • Aufstiegsmöglichkeiten: Klare Karrierechancen, z. B. zur Teamleitung in einer Beatmungs-Wohngemeinschaft.
  • Selbstbestimmung der Patient*innen: Durch die Pflege im häuslichen Umfeld wird den Patient*innen mehr Selbstbestimmung und eine höhere Lebensqualität ermöglicht.

Du möchtest mehr über die Arbeit in außerklinischen Intensivpflege-WGs erfahren? Entdecke jetzt unseren Beitrag über unsere Intensivpflege-WG in Berlin-Mitte!

Wie hoch ist das Gehalt in der ambulanten Intensivpflege?

In der Regel liegt das Mediangehalt für Pflegefachkräfte in diesem Bereich bei brutto 42.000 Euro pro Jahr. Es ist jedoch zu beachten, dass diese Angabe einem möglichen Gehaltsrahmen unterliegt.

Diese Zahlen sind Indikatoren und können nach Ausbildungsniveau, Erfahrung, geografischer Lage sowie nach der Größe und Art der einstellenden Einrichtung variieren.

Wie sehen die Arbeitszeiten aus?

Pflegefachkräfte arbeiten meist in Schichten, die häufig auch Nacht- und Wochenenddienste einschließen. Die Länge der Schichten kann variieren, wobei 8- bis 12-Stunden-Schichten üblich sind.

Oftmals wird das Pflegepersonal eine*m einzelnen Patient*in zugeteilt und betreut diese oder diesen über einen längeren Zeitraum, was Kontinuität und eine intensive Betreuungsbeziehung ermöglicht. Die genauen Arbeitszeiten können sich je nach Einrichtung und individuellen Anforderungen des Patienten unterscheiden.

Fazit

Die Arbeit als Pflegefachkraft in der außerklinischen Intensivpflege bietet dir eine große Chance, positiv auf das Leben pflegebedürftiger Menschen einzuwirken. Dieses spezialisierte Pflegefeld erlaubt es, durch deinen persönlichen Einsatz und fachliches Können den Alltag und die Lebensqualität der Patient*innen signifikant zu verbessern.

Die umfassende Betreuung in der häuslichen Umgebung oder in spezialisierten Wohngemeinschaften ermöglicht es dir, eine tiefe Bindung zu den ihnen anvertrauten Personen aufzubauen und zugleich deine beruflichen Fähigkeiten kontinuierlich zu erweitern.

Mit flexiblen Arbeitsmodellen und guten Aufstiegsmöglichkeiten bietet die außerklinische Intensivpflege eine Karriereoption für diejenigen, die bereit sind, sich sowohl persönlich als auch professionell weiterzuentwickeln. Wer eine Karriere mit Sinn sucht, wird in der außerklinischen Intensivpflege eine erfüllende und wertvolle Tätigkeit finden.

Der Übergang von der stationären Behandlung im Krankenhaus zurück in die eigenen vier Wände ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur gesundheitlichen Besserung für Patient*innen. Homecare bietet hier eine Brücke zwischen Krankenhaus und selbstständigem Wohnen und ermöglicht Patient*innen eine optimale Therapie-Versorgung zu Hause. Es ist die moderne Form der ambulanten Patient*innenversorgung.

Homecare-Pflegerin steht in der Tür eines Patienten

Wir erklären in diesem Beitrag, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt, welche Leistungen ein Homecare-Service umfasst und welche Vorteile Homecare-Unternehmen in Deutschland für das Gesundheitssystem haben.

Was ist Homecare?

Homecare-Unternehmen unterstützen Menschen, die im Pflege- bzw. Altenheim, Pflege-WGs oder zu Hause medizinische Versorgung benötigen. Konkret bezeichnet der Begriff „Homecare“ die Versorgung von Patient*innen mit medizinischen Hilfsmitteln, Verbandmitteln, medizinischer Ernährung sowie die dazugehörigen Dienstleistungen durch spezialisierte Fachkräfte.

Homecare ergänzt die pflegerische oder sozialdienstliche Betreuung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der ambulanten Patient*innenversorgung. Häufig beginnt die Homecare-Versorgung schon im Entlassungsprozess aus der Klinik.

Patient*innen werden vom Klinikaufenthalt in den häuslichen Bereich begleitet (Überleitmanagement) und werden über die Auswahl sowie Anwendung der therapeutisch notwendigen Produkte beraten.

In enger Absprache mit den zuständigen Ärzt*innen organisieren Fachkräfte im Homecare Bereich dann die erforderlichen Materialien und Hilfsmittel und liefern diese direkt zu Patient*innen nach Hause oder in die Pflegeeinrichtung. Im Anschluss erfolgt eine Einweisung in die Verwendung der jeweiligen Homecare-Produkte durch qualifizierte Mitarbeitende.

Welche Leistungen fallen unter den Bereich Homecare?

Homecare ist eine sektorübergreifende Versorgungsform und arbeitet nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“. Als Homecare-Anbieter ist es der Anspruch, den Patient*innen möglichst lange ein unabhängiges, selbstständiges Leben zu ermöglichen – in einer Pflegeeinrichtung oder zu Hause. Dafür gibt es umfangreiche Leitungsspektren, die sich je nach Anbieter*innen (Homecare-Unternehmen) unterscheiden:

  • Überleitmanagement
  • Patient*innenberatung
  • Kommunikation mit Angehörigen, Ärzt*innen und Pflegediensten
  • Versorgung mit Hilfsmitteln
  • Schulung von Betroffenen und Personal

Darüber hinaus zählt eine fachkundige Durch- bzw. Weiterführung verordneter Therapien zu den Kernkompetenzen im Bereich Homecare. Die nachfolgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick über mögliche Therapiemaßnahmen im Rahmen der Homecare-Versorgung:

Respiratorische TherapienInfusionstherapienAußerklinische IntensivpflegeSonstiges
Außerklinische BeatmungDiabetesDeutschlandweite ambulante Versorgung in Intensivpflege-WohngemeinschaftenEnterale und parenterale Ernährungstherapien
Sauerstoff-LangzeittherapiePulmonale Arterielle Hypertonie (PAH)Betreuung von Erwachsenen, jungen Erwachsenen und Kindern in Pflege-WGsStoma- und Inkontinenzversorgung
Schlafapnoe-TherapieImmunologieTracheostoma- und Laryngektomietherapie
MonitoringOnkologieWundversorgung
Kompressionstherapie
Dekubitusprophylaxe

Wann und wie wird eine Homecare-Versorgung verordnet?

Ganz gleich, ob es um Hilfsmittel, Verbandstoffe oder die medizinische Ernährung geht: Ein Homecare-Service bedarf grundsätzlich einer ärztlichen Verordnung. Dabei stellt der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin zunächst die medizinische Notwendigkeit der Homecare-Versorgung fest und stellt einen Therapieplan auf. Nachfolgend rezeptiert der Arzt oder die Ärztin die erforderlichen Homecare-Produkte sowie die damit verbundenen Dienstleistungen, wie beispielsweise Einweisungen. Erst jetzt beginnt der eigentliche Homecare-Service, stets in enger Absprache mit der Therapiepartnerin oder dem Therapiepartner, Ärzt*innen,Angehörigen und Krankenkassen.

Pflegerin setzt Patienten eine Atemmaske auf

Ein Beispiel:  Eine Patientin mit schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) benötigt dauerhafte Beatmung. Der behandelnde Arzt entscheidet, dass eine Homecare-Versorgung zu Hause am besten ist. Der Arzt verordnet ein Beatmungsgerät und plant regelmäßige Besuche von Pflegekräften, die die Beatmung überwachen. Zusätzlich gibt es durch das Homecare-Fachpersonal eine Einweisung für die Patientin und ihre Angehörigen in die Bedienung und Wartung des Geräts sowie eine professionelle Begleitung während der Therapie.

Welche Berufe fallen unter den Bereich Homecare-Service?

Homecare umfasst eine Vielzahl an Berufsbildern, die interdisziplinär zusammenarbeiten. Auf diese Weise wird eine kompetente Betreuung und Versorgung der Patient*innen sichergestellt.

  1. Pflegefachkräfte: Sie verfügen über medizinische Kenntnisse und führen ärztlich verordnete Maßnahmen durch (z.B. Beatmung oder Medikamentengabe).
  2. Pflegehelfer*innen: Sie assistieren den Pflegefachkräften und übernehmen grundpflegerische Tätigkeiten, wie beispielsweise das Waschen und Ankleiden.
  3. LOX-Auslieferungsfahrer*innen: Wenn für die Beatmungstherapie zu Hause Sauerstoff benötigt wird, bringen die Auslieferungsfahrer*innen LOX (Liquid Oxygen), also Flüssigsauerstoff zu den Patient*innen nach Hause.
  4. Betreuungskräfte/Alltagsbegleiter*innen: Sie leisten Gesellschaft, gehen mit Patient*innen spazieren und unterstützen bei der Freizeitgestaltung.
  5. Elektroniker*innen für medizinische Geräte: Die Elektroniker*innen übernehmen Wartung, Reparatur und Prüfung der medizinischen Geräte bei den Patient*innen zu Hause oder in der Werkstatt des Homecare-Unternehmens.
  6. Physiotherapeut*innen: Physiotherapeut*innen übernehmen die körperliche Mobilisierung und Durchführung von Therapieprogrammen in der Pflegeeinrichtung oder zu Hause.
  7. Applikationsspezialist*innen: Sie stellen die medizinischen Produkte in Kliniken, Praxen und bei den Patient*innen zu Hause vor und unterstützen bei der Einweisung und Betreuung der Patient*innen zu Hause.
  8. Ergotherapeut*innen: Diese unterstützen Patient*innen bei der Erhaltung und Verbesserung ihrer alltäglichen Fähigkeiten.
  9. Logopäd*innen: Sie helfen bei Sprech-, Sprach-, Stimm- sowie Schluckstörungen und führen entsprechende Therapien durch.
  10. Case Manager*innen: Case Manager*innen planen und koordinieren die notwendigen Versorgungsmaßnahmen und sind Ansprechpartner für Patient*innen sowie deren Angehörige.
  11. Medizinisch-technische Assistent*innen: In ihren Verantwortungsbereich fallen technische Assistenzaufgaben, beispielsweise die Bedienung und Wartung von medizinischen Geräten.

Was sind die Vorteile von Homecare?

Die ambulante Patient*innenversorgung gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt, weil im Zuge der Krankenhausreform die Anzahl stationärer Klinikaufenthalte reduziert werden soll. Hier schaffen Homecare-Anbieter eine erste Entlastung für das deutsche Gesundheitssystem.

  1. Durch eine Anschlussversorgung können Therapiemaßnahmen, die eigentlich einen Klinikaufenthalt voraussetzen, zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung durchgeführt werden.
  2. Auch Arztpraxen werden durch eine Homecare-Versorgung entlastet. Zum einen, weil Beratung und Einweisung zu erklärungsbedürftigen Hilfsmitteln vom Homecare-Anbieter übernommen werden. Zum anderen, weil sich die Praxisbesuche durch den direkten Kontakt zu Patient*innen und die Versorgung im häuslichen Umfeld verringern.
  3. Ein weiterer, entscheidender Vorteil einer Homecare-Versorgung: Die breit gefächerten Homecare-Leistungen können optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Patient*innen abgestimmt werden. Es entsteht eine Versorgung, die den Mehrwert der Behandlung für den jeweiligen Patient*innen und dessen Gesundheit in den Mittelpunkt stellt. Das entspricht der sogenannten „Valued-Based Healthcare“ (kurz: VBHC).

Wir bei VitalAire verstehen uns als Carefluencer und wollen jeden Tag eine optimale Betreuung für alle unsere Patient*innen sicherstellen. Hier mehr über unsere Therapiemöglichkeiten im Bereich Homecare bei VitalAire erfahren!

Seit meinem Start bei VitalAire im Jahr 2016 hat sich meine Arbeit zu einer echten Leidenschaft entwickelt.

Als Qualitätsmanagementbeauftragte liegt es in meiner Verantwortung sicherzustellen, dass unsere Dienstleistungen nicht nur den Regeln entsprechen, sondern vor allem das Leben unserer Patient*innen verbessern. Diese Aufgabe gibt meiner Arbeit einen tiefen Sinn. Privat habe ich gerade einen neuen Lebensabschnitt begonnen: Mein Mann und ich haben geheiratet und sind in unser Traumhaus in Buchholz/Nordheide gezogen. Neben meinem Job engagiere ich mich auch mit Leidenschaft in der Freiwilligen Feuerwehr unseres Dorfes und finde Ausgleich beim Joggen und in der Natur.

Was mich in meiner Arbeit bei VitalAire antreibt, ist meine feste Überzeugung, dass Veränderungen nur durch mutiges Handeln und ständiges Lernen erreicht werden können. Ich liebe es, nach besseren Lösungen zu suchen und dabei offen für neue Ideen zu sein. Ein besonderer Moment in meiner Karriere war die Übernahme des Projekts „DHC Vision“, bei dem es darum geht, das Qualitätsmanagement neu auszurichten und Prozesse zu verbessern.

Diese Verantwortung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben und dabei den Fokus auf die Bedürfnisse unserer Patient*innen zu behalten. Meine Reise bei VitalAire begann mit einem Projekt zum Thema Reklamationen, das mich bis nach Paris führte, um meine Ideen vorzustellen. Seitdem habe ich mich kontinuierlich weiterentwickelt und schließlich die Leitung des Qualitätsmanagement-Teams übernommen.

Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, dass wahre Erfüllung darin liegt, einen positiven Einfluss auf das Leben anderer zu haben. Mein Rat an alle, die nach Sinn in ihrer Arbeit suchen, ist einfach: Bleibt neugierig, seid mutig und vergesst nie, dass die Arbeit, die wir tun, einen echten Unterschied im Leben anderer Menschen macht.

Im Rahmen unseres „Citizen at Work-Projekts“ hat Nele einen Tag lang Menschen mit Parkinson beim Tischtennis spielen unterstützt.

Warum gerade Tischtennis? Die fortschreitende Verschlechterung der Symptome der Krankheit Morbus Parkinson kann durch das Spielen von Tischtennis verlangsamt werden. Dank des Programms „Citizen at Work“ können Mitarbeitende sich freiwillig während ihrer Arbeitszeit für wohltätige Zwecke engagieren.

Über ihre Erlebnisse berichtet Nele im Video (sie ist übrigens keine Werkstudentin mehr. Nach ihrem erfolgreichen Masterabschluss ist sie nun bei uns im Prozess- und Projektmanagement tätig.)

Zu Lieblingsmenschen baut man eine ganz eigene Beziehung auf. Man versteht sich besser als mit den meisten, man spricht dieselbe Sprache, man schafft mehr und dabei fühlt sich die Arbeit einfacher an. Man wächst zusammen.

Kerstin ist schon 22 Jahre bei der VitalAire. Sie ist knapp 62 Jahre alt und stellt sich seit mehr als zwei Dekaden den täglichen IT-Herausforderungen vieler Anwendungsprogramme. Ihr Bereich ist das Business Application Management, oder kurz, in ihren Worten, BAM (!).

Kerstin ist eine echte Teamplayerin, weil für sie die Zusammenarbeit mit ihren Kolleg*innen nicht nur die Projekte erfolgreicher macht, sondern auch Spaß bringt. Und mit einem besonderen Kollegen macht es ganz besonders viel Spaß:

„Mein Lieblingsmensch ist Thomas, der auch schon seit mehr als 5 Jahren bei der VitalAire beschäftigt ist. Unsere Kollegin Maren hat damals schon nach 3 Wochen zu uns gesagt, wir seien wie ein altes Ehepaar. Und das sind wir, glaube ich, auch heute noch. Danke dir, Thomas.“

Es gibt den neumodischen Ausdruck der „work wife“, der die engsten Partnerschaften auf der Arbeit augenzwinkernd beschreibt. Aber wir als Carefluencer mögen den Begriff Lieblingsmensch lieber, weil er die Kolleg*innen mehr wertschätzt. Wir danken dem alten Ehepaar Kerstin und Thomas und überlassen Kerstin das letzte Wort, weil wir uns keine schöneren Weihnachtsgrüße hätten einfallen lassen können:

„Uns allen in der VitalAire wünsche ich eine wunderschöne Weihnachtszeit mit Familie und Freunden. Und der Welt wünsche ich mehr Zusammenhalt, gegen Klimawandel und für Frieden.“

Was genau macht Lieblingsmenschen aus? Sie sind da, wenn man sie braucht. Sie machen die Arbeit besonders, die schweren Dinge leicht und die leichten Dinge schön. Aber was genau Kolleg*innen zu Lieblingsmenschen macht oder wann sie welche werden, darauf hat jede*r seine/ihre ganz eigene Antwort.

Ole ist Projektleiter im Bereich Infusion am Standort Norderstedt. Er ist offen und freundlich, ein entspanntes Lächeln ist seine Standartreaktion auf alle Lebenslagen. Ole musste nicht lange überlegen, wer für ihn persönlich den Titel Lieblingsmensch verdient hat.

„Mein Lieblingsmensch ist Nele, eine Werkstudentin im KKM-Bereich im Infusions-Bereich. Was ich an ihr schätze, ist natürlich, dass sie super kompetent ist in allen Bereichen, in denen sie arbeitet. Aber vor allem, dass sie super nahbar ist. Sie hat mich immer in ihrem Auto mitgenommen, wenn wir in die Wedemark oder nach Minden gefahren sind und durch diese Autofahrten ist sie mein Lieblingsmensch geworden.“

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die zu besonderen Erlebnissen werden. Die Roadtrips und Kaffeepausen und Running Gags im Alltag. Wir halten fest: Mit Nele und Ole in die Wedemark heizen steht ab jetzt auf der Wunschliste. In diesem Sinne: Danke Ole, danke Nele, und eine schöne Adventszeit. 

Eine Standortbestimmung / Dritte Fragen:

Mehrere Selfies mit Sebastian im Rollstuhl und einer Freundin. Schneeflockenanimation. Auf den Bildern der Satz: MAY FRAYND / I WÜNSCH DA VUY SPASS. Ein Video aus dem Rollstuhl, draußen, mit Blick auf das Gesundheitszentrum in Landshut. Die blau-weiß-karierte Landesflagge Bayerns über dem WG-Bett.

Sebastian lebt in Landshut. Zusammen mit weiteren Bewohner*innen, in einer Pflege-WG, in der man nicht aneinander vorbei, sondern miteinander lebt. Man isst zusammen, macht Weihnachtsfeiern, Ausflüge. Kerstin beschreibt ihren Arbeitsplatz mit einem Wort: familiär.

In unserem dritten Interview-Teil mit Sebastian wollen wir mehr aus seinem Alltag wissen, mehr aus Landshut, mehr aus der WG.

Wo lebst du? Kerstin schreibt, dass Sebastian diese eine Frage mit einem Sprachaufsatz selbst langsam beantworten kann: „In Landshut.“

Und mit wem lebst du zusammen? „Mit ca. 20 recht hübschen Damen und 7 Mitbewohnern.“

Kerstin hat uns erzählt, dass Sebastian zu allen freundlich und charmant ist. Manchmal gibt er höflich einen Handkuss. Auf die Frage, was er am liebsten mit seiner Pflegekraft zusammen macht, antwortet er: „Umarmen“.

Mittlerweile kann er auch schon alleine im Rollstuhl kleine Wege machen. Die kleinen Stadterkundungen sind sein Highlight der Woche. Und machen Mut für die Zukunft. Denn seit dem Unfall, der Sebastians Leben verändert und ihn nach Landshut gebracht hat, ist unglaublich viel passiert. Kerstin sagt uns, dass man am Anfang dachte, Sebastian würde im Wachkoma liegen. Er konnte nur ein Auge bewegen. Und hat sich Muskel für Muskel, Gedanke für Gedanke zurück gearbeitet. Und darauf ist er zurecht stolz.

Und wie sehen denn deine Fortschritte mittlerweile aus? wollen wir wissen. „Ich sehe endlich wie ein Mann aus, typisch bayerisches Stiergnagg plus Bierbauch.“ Sebastian ist auch ziemlich witzig, stellen wir zum Ende fest.

Nach einigen Wochen, vielen Emails, Calls und Gesprächen, danken wir Kerstin und vor allem Sebastian, dass sie uns an gelebter Pflege haben teilhaben lassen. Wir haben von beiden gelernt, dass Hoffnung und Kampfgeist da wachsen, wo Menschen zusammenhalten und sich gegenseitig ein sicheres und schönes Umfeld schaffen. Wie in der Pflege-WG in Landshut. Oder, wie Sebastian unter einen seiner Posts bei Instagram schreibt: May Dahoam.

Lieblingsmenschen prägen sich ein. Sie können den eigenen Horizont erweitern und den Blick öffnen für die Dinge und Ideen, die man selbst nicht im Blick hat. Gerade bei der VitalAire versammeln wir viele Kolleg*innen, die mit ihrem eigenen Kopf für neue Impulse und Inspiration sorgen.

Annkathrin arbeitet in der Strategie- und Transformations-Abteilung, eigentlich in Norderstedt, aber heutzutage wieder in der baden-württembergischen Heimat im Kreise der Familie. Sie sagt, durch ihre Zeit in Norderstedt hat sie die zusätzlichen Sonnenstunden im Süden Deutschlands umso mehr schätzen gelernt. Die netteste Art, sich über das Wetter im Norden zu beschweren 😉

Mit ihrer Expertise als Ärztin und einem großen Enthusiasmus für die patientenzentrierte Versorgung will Annkathrin die VitalAire mitgestalten. Sie träumt von einer Zukunft, in der sich alles noch mehr um eine personalisierte Versorgung dreht und in der Patient*innen im Mittelpunkt stehen. Klar, dass man bei solchen Vorhaben Gleichgesinnte und Mitstreiter*innen braucht, die ähnlich enthusiastisch sind:

„Mein Lieblingsmensch ist Sonja aus der Personalabteilung. Sie hat mich bei der Planung von Trainings unterstützt. Sonja beschäftigt sich mit den Themen Lernen und Entwickeln und prägt damit bei VitalAire eine richtige Kultur des Lernens. Ich schätze ihre positive und herzliche Art, aber vor allem, dass sie mir neue Denkanstöße liefert, wenn ich selbst mal in einer Sackgasse stecke.“

Lieblingsmenschen sind einander immer Visionär*innen und hier haben sich anscheinend zwei gefunden. Wir danken Annkathrin und Sonja und wünschen euch, dass eure Köpfe weiter so rauchen wie die Kerzen auf dem Adventskranz. Der kommt übrigens auch aus Hamburg, also fast Norderstedt.  

Das Leben in Bildern/ Zweite Fragen.

Selfie von Sebastian mit Sektglas in der Hand. Sebastian beim Training an der Stange. Man sieht die Intubation des Schlauchs.  Sebastian im Rollstuhl in einem Supermarkt-Gang, grinsend.

Alles auf Instagram, alles von Sebastian selbst.

Ansichten eines ganz normalen jungen Mannes, der stark ist. Und traurig. Und uns teilhaben lässt an Pflege aus seiner Sicht.

Bastino_31.
88 Beiträge und 242 Follower (bisher). Und dennoch eine ganz eigene Welt. Dass sich jemand traut, gerade auf Instagram, gerade neben Bikini-Bildern, Urlaubs-Glamour-Shots und Hochglanz-Filtern sich selbst zu zeigen, eingeschränkt, authentisch, ist bewegend.

Was schaust du dir auf Instagram an, was interessiert dich? „Landwirtschaft.“

Was teilst du mit der Welt? „Freudige Erlebnisse und Trainingsfortschritte.“

Kerstin schreibt uns, dass er sich darüber freut, das sagen zu können. Und tatsächlich zeigen viele seiner Inhalte, wie hart und ausdauernd er trainiert.

Natürlich interessiert uns, wie Sebastian mit der Welt interagiert. Was er zu sagen hat, über sich und seine Situation ist ja der Kern unseres Vorhabens. Aber auf die Fragen danach, was er durch seinen öffentlichen Auftritt ausdrücken will oder was seine Follower von ihm wissen wollen, wenn sie ihm Nachrichten schreiben, will er nicht antworten.

An solchen Stellen lässt uns Kerstin teilhaben an Sebastians Gefühlswelt. Er versteckt nichts und zeigt offen, was dieses Gespräch mit ihm macht. Sie sagt uns: „Er hat oft zu einer Antwort angesetzt, dann aber wieder alles gelöscht. Die Situation bedrückt ihn sehr.“

Am Ende unseres zweiten Interview-Abschnitts haben wir Sebastian gefragt, ob er anderen Menschen mit Einschränkungen empfehlen würde, ebenfalls bei Instagram Fotos aus dem Privatleben zu teilen. Er verneint. „Weil man“, nimmt er wahr, „dafür psychisch stark sein muss und aushalten können muss, dass sich das eigene Leben einfach geändert hat.“